1. ICH HABE EINE SPEZIELLE FRAGE ZU EINEM JOBANGEBOT AUS DER JOBLISTE. WO ERHALTE ICH WEITERE INFORMATIONEN?
Wenn du Fragen bezüglich eines bestimmten Jobs hast, sind wir unter der Nummer 0351/8966970 erreichbar. Alternativ kannst du uns auch gern in unserem Büro in der StuRa-Baracke besuchen. Geöffnet haben wir Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr.

 

2. WOHER BEKOMME ICH DIE KONTAKTDATEN DES ARBEITGEBERS FÜR EINEN BESTIMMTEN JOB?
Wenn du gern für einen Job vermittelt werden möchtest, komme bitte einfach bei uns im Büro vorbei. Nach einer kurzen Registrierung (Studentenausweis und Personalausweis nicht vergessen!) erhältst du einen Abrechungsschein, auf welchem alle relevanten Informationen zu finden sind.

 

3. IST ES MÖGLICH, MEHRERE ANGEBOTE ZUR GLEICHEN ZEIT VERMITTELT ZU BEKOMMEN?
Du bist berechtigt, maximal drei Vermittlungen gleichzeitig anzunehmen. Du solltest jedoch darauf achten, dass sich diese Angebote zeitlich nicht überschneiden. Wenn du bereits 3 offene Scheine hast, musst du somit mindestens einen, vom Arbeitgeber ausgefüllten Schein, bei uns abgeben, um erneut vermittelt zu werden.

 

4. WIE VERHALTE ICH MICH, WENN DER ARBEITGEBER MIR NACH MEINER VERMITTLUNG MITTEILT, DASS DER JOB NICHT MEHR VERFÜGBAR IST?
Aus Gründen, die vom Arbeitgeber zu vertreten sind, kann es vorkommen, daß ein Job nicht mehr verfügbar ist. Dennoch ist die Rückgabe des vollständig ausgefüllten Abrechnungsscheins, ein Fax des Arbeitgebers oder eine mit Header ausgedruckte E-Mail, in dem er uns das Nichtzustandekommen des Arbeitsverhältnisses bestätigt, notwendig.

 

5. WIE VERFAHRE ICH, WENN ICH MICH MIT DEM ARBEITGEBER NICHT AUFKLARE RAHMENBEDINGUNGEN EINIGEN KANN?
Bitte beachte, dass der vom STAV e.V. bereitgestellte Abrechnungsschein KEIN Arbeitsvertrag ist. Kläre daher bitte zentrale Punkte noch einmal bei Arbeitsbeginn mit dem Arbeitgeber und bestehe gegebenenfalls auf den Abschluss eines Arbeitsvertrags.

Obwohl unser Abrechnungsschein KEIN Arbeitsvertrag ist, bietet ein ordentlich ausgefüllter, unterschriebener und abgestempelter Abrechnungsschein eine Sicherheit in der Nachvollziehbarkeit der erbrachten Arbeitsleistungen für dich und für uns.

 

6. ICH HABE MICH VERMITTELN LASSEN, JEDOCH IST DER ABRECHNUNGSSCHEIN UNAUFFINDBAR!
Sollte der Abrechnungsschein einmal abhandenkommen, gibt es zwei Möglichkeiten:
Die Arbeit ist bereits abgeschlossen und der Verdienst steht endgültig fest. In diesem Fall kannst du eine Verdienstbescheinigung (Kontoauszug, Auszahlungsbeleg) vorlegen.
Oder:
Die Beschäftigung dauert an oder ist nicht zustandegekommen. In diesem Fall kannst du in unserem Büro ein Duplikat ausgestellt bekommen. Sollten weitere Probleme auftreten (z.B. keine Lohnzahlung), kannst du dich gern während der Öffnungszeiten an uns wenden.

 

7. IST EINE VERMITTLUNG FÜR NICHTSTUDENTEN ODER PROMOTIONSSTUDENTEN MÖGLICH?
Vermittelt werden können alle in Deutschland immatrikulierten Studenten (inklusive Promotionsstudenten, FH und BA Studenten). Für eine Vermittlung ist eingültiger Personalausweis oder Pass, sowie ein aktueller Studentenausweis notwendig. Nichtstudenten können wir leider nicht vermitteln.

 

8. WIEVIEL DARF ICH ALS STUDENT VERDIENEN?
Diese Frage ist nicht so einfach pauschal zu beantworten. Es kommt hier immer auf die eigene spezifische Situation an, in der viele Faktoren eine Rolle spielen. Prinzipiell gibt es Grenzen für Arbeitszeit und Verdienst, ab denen Mehrkosten entstehen und Kürzungen von bestimmten Geldern auftreten. Da dies die meisten sicherlich vermeiden wollen, sind hier die wichtigsten Grenzen und Regelungen aufgeführt:

Wenn man pro Monat im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 450€ verdient (nur beim Beschäftigungsverhältnis Mini-Job), hat man mit keinerlei Kürzungen oder Mehrkosten zu rechnen. Es sei denn der Arbeitgeber übernimmt die 2 %-Pauschale der Lohnsteuer inklusive Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer nicht, dann muss man dafür selbstaufkommen. In der Praxis ist es jedoch so, dass diese meistens übernommen wird.

Hat man eine mehr als geringfügige Beschäftigung (über 450€ Monatsverdienst im Jahresdurchschnitt), werden bestimmte Kosten fällig. Dies können Lohnsteuern sein, welche fällig werden, wenn der Grundfreibetrag der jeweiligen Steuerklasse überschritten wird. Weiterhin kann man nicht mehr familienversichert in der Krankenkasse bleiben, wenn die 450 €-Grenze überschritten wird, dann muss man sich selbst versichern. Wird in diesem Zusammenhang auch eine Wochenstundenzahl von 20 regelmäßig überschritten, werden Pflege- und Arbeitslosenversicherung fällig. Hierfür gibt es auch Ausnahmeregelungen, z. B. Arbeitszeiten außerhalb der Vorlesungszeiten. Außerdem werden auch Rentenversicherungsbeiträge fällig, welche sich je nach Verdienst (zw. 400,01 € – 800,00 €) zw. 5,43 und 9,95 % bewegen. Wenn ihr zusätzlich noch BAföG bezieht, wird dieses gekürzt, wenn im Bewilligungszeitraum mehr als 450€/Monat verdient werden. Dies zählt aber nicht bei einem Pflichpraktikum mit Vergütung.

Während der Semesterferien gibt es noch eine extra Regelung. Hier darf man auch zeitlich länger tätig sein, ohne pflege- oder arbeitslosenversicherugspflichtig zu werden. Die Rentenversicherung muss man hier nur nicht zahlen, wenn die Beschäftigung auf 2 Monate oder 50 Arbeitstage vertraglich festgelegt wurde oder das Beschäftigungsverhältnis an sich begrenzt ausgelegt ist.

Wie so oft gibt es auch bei den oben genannten Regelungen immer wieder Ausnahmen oder es können andere hier nicht genannte Sachverhalte zum tragen kommen. Dies muss dann von Fall zu Fall von jedem selbst überprüft werden.

Weitere Informationen findet ihr unter https://www.studentenwerke.de/de/jobben