Frequently Asked Questions

1. Ich habe spezielle Fragen zu einem Jobangebot aus der Jobliste. Wo erhalte ich weitere Informationen?

Montags bis Freitags sind wir unter der Nummer 0351 / 89 66 970 erreichbar. Ansonsten kannst du uns auch gerne eine E-Mail an info@stav-dresden.de schreiben.

2. Woher bekomme ich die Kontaktdaten für einen Job aus der Jobliste?

Wenn du gern für einen Job vermittelt werden möchtest, dann rufe an oder schreibe uns eine E-Mail. Nach dem Abschließen deiner Registrierung können wir dir schnell und unkompliziert einen Job vermitteln und du erhältst einen Abrechnungsschein, auf welchem alle relevanten Informationen zu finden sind.

3. Ist es möglich mehrere Jobs vermittelt zu bekommen?

Ja. Du bist berechtigt, maximal drei Vermittlungen gleichzeitig anzunehmen. Wenn du drei offene Vermittlungen hast, musst du erst auf die Rückmeldung der Auftraggebenden warten, ehe du dich neu vermitteln lassen kannst.

4. Was mache ich nach einer Vermittlung?

Melde dich innerhalb der nächsten drei Werktage beim Auftraggebenden. Dabei ist es wichtig, dass du die Vermittlung über die STAV erwähnst. Der Vermittlungs- bzw. Abrechnungsschein ist kein Arbeitsvertrag, die Auftraggebenden entscheiden also noch, ob du eingestellt wirst.

5. Wie verhalte ich mich, wenn ich eine positive Rückmeldung vom Auftraggebenden erhalten habe?

Bitte informiere uns über das entstandene Arbeitsverhältnis. Kläre außerdem mit dem/der Auftraggebenden folgende Aspekte:

  • Arbeitsvertrag
  • Arbeitszeit
  • Versicherungen

6. Wie verhalte ich mich, wenn ich eine negative Rückmeldung vom Auftraggebenden erhalte?

Bitte informiere uns und gib den Grund des Nicht-zustande-Kommens des Arbeitsverhältnisses an. Vielleicht findet sich in diesem Zuge gleich ein neuer interessanter Job auf unserer Webseite?

7. Ist eine Vermittlung für Nicht-Studierende oder Promotionsstudierende möglich?

Vermittelt werden können alle in Deutschland immatrikulierten Studierende (inklusive Promotionsstudierende, FH und BA Studierende). Für eine Vermittlung ist ein gültiger Personalausweis oder Pass, sowie ein aktueller Studierendenausweis notwendig. Nichtstudierende können wir leider nicht vermitteln.

8. Wieviel dürfen Studierende verdienen?

Diese Frage ist nicht so einfach pauschal zu beantworten. Es kommt hier immer auf die eigene spezifische Situation an, in der viele Faktoren eine Rolle spielen. Prinzipiell gibt es Grenzen für Arbeitszeit und Verdienst, ab denen Mehrkosten entstehen und Kürzungen von bestimmten Geldern auftreten. Da dies die meisten sicherlich vermeiden wollen, sind hier die wichtigsten Grenzen und Regelungen aufgeführt:

Wer pro Monat im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 450€ verdient (nur beim Beschäftigungsverhältnis Mini-Job), hat mit keinerlei Kürzungen oder Mehrkosten zu rechnen. Es sei denn die Arbeitsstelle übernimmt die 2 %-Pauschale der Lohnsteuer inklusive Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer nicht, dann muss dafür selbst aufgekommen werden. In der Praxis ist es jedoch so, dass diese meistens übernommen wird.

Bei einer mehr als geringfügigen Beschäftigung (über 450€ Monatsverdienst im Jahresdurchschnitt), werden bestimmte Kosten fällig. Dies können Lohnsteuern sein, welche fällig werden, wenn der Grundfreibetrag der jeweiligen Steuerklasse überschritten wird. Weiterhin ist es nicht möglich, familienversichert in der Krankenkasse zu bleiben, wenn die 450 €-Grenze überschritten wird, sondern eine eigenständige Versicherung wird notwendig. Wird in diesem Zusammenhang auch eine Wochenstundenzahl von 20 regelmäßig überschritten, werden Pflege- und Arbeitslosenversicherung fällig. Hierfür gibt es auch Ausnahmeregelungen, z. B. Arbeitszeiten außerhalb der Vorlesungszeiten. Außerdem werden auch Rentenversicherungsbeiträge fällig, welche sich je nach Verdienst (zw. 400,01 € – 800,00 €) zw. 5,43 und 9,95 % bewegen. Wenn ihr zusätzlich noch BAföG bezieht, wird dieses gekürzt, wenn im Bewilligungszeitraum mehr als 450€/Monat verdient werden. Dies zählt aber nicht bei einem Pflichtpraktikum mit Vergütung.

Während der Semesterferien gibt es noch eine extra Regelung. Hier dürfen Studierende auch zeitlich länger tätig sein, ohne pflege- oder arbeitslosenversicherungspflichtig zu werden. Die Rentenversicherung muss hier nur nicht gezahlt werden, wenn die Beschäftigung auf 3 Monate oder 70 Arbeitstage vertraglich festgelegt wurde oder das Beschäftigungsverhältnis an sich begrenzt ausgelegt ist.

Wie so oft gibt es auch bei den oben genannten Regelungen immer wieder Ausnahmen oder es können andere hier nicht genannte Sachverhalte zum tragen kommen. Dies muss dann von Fall zu Fall von jeder Person selbst überprüft werden.

Weitere Informationen findet ihr unter https://www.studentenwerke.de/de/jobben